30 Jahre Altes Haus

Stuttgart-Hedelfingen … Um Geschichte – konkret: um Ortsgeschichte – kümmert sich in Hedelfingen der „Förderverein für eine heimatkundliche Sammlung im Stadtbezirk“. Die Bürger nennen ihn schlicht „Altes Haus“. In dessen Obergeschoss hat der Verein nämlich seine Ausstellungsräume. Mit Fug und Recht kann man sie als Heimatmuseum bezeichnen. Spätestens jetzt gehört das Alte Haus selber zur Geschichte Hedelfingens: In diesem Jahr wird es nämlich 30. Deshalb steht die Hauptversammlung des Fördervereins am 30. Juni ganz im Zeichen von „30 Jahre Altes Haus“.

Ausstellung verlängert

Pünktlich zur Feier des 30-jährigen Bestehens hat das Alte Haus seine Ausstellung um vier Sonntagsöffnungen verlängert. An den ersten drei Juli-Sonntagen (1., 8. und 15. Juli) öffnet das Alte Haus jeweils von 14 bis 17 Uhr noch einmal seine Pforten für neugierige Blicke in „Großmutters Wäscheschrank“ – so das Motto der aktuellen Ausstellung. Wie immer, sind die mit Hingabe ausgesuchten Exponate in den Stuben des malerischen Fachwerkhauses an der Heumadener Straße 2 liebevollst präpariert und zeitgeistig passend dekoriert. An den immer wieder ein großes Publikum begeisternden Ausstellungen hat sehr großen Anteil die Hedelfinger Künstlerin Waltraud Bücheler. Ihr langjähriges und über ihre wertvolle Arbeit für das Alte Haus noch weit hinausgehendes ehrenamtliches Engagement im und für den Stadtbezirk wurde im vorigen Jahr mit der Ehrenmünze der Stadt Stuttgart gewürdigt.

Auf der Hauptversammlung des Fördervereins Altes Haus werden die Mitglieder am kommenden Samstag im Hedelfinger Bürgerhaus – der Alten Schule – zusammenkommen, um zunächst die satzungsgemäßen Regularien abzuhandeln. Alle drei Jahre schreibt die Vereinssatzung Neuwahlen vor. Deshalb wird diesmal dieser Tagesordnungspunkt hinzukommen. Der amtierende Vorstand mit Michael Wießmeyer an der Spitze stellt sich erneut zur Wahl.

Eine großartige Idee

Anschließend wird der bisherige und wohl auch künftige Vorsitzende die Vereinsmitglieder mitnehmen auf eine Zeitreise durch die 30-jährige Geschichte des Alten Hauses. In einem reich bebilderten Vortrag wird Michael Wießmeyer, der sich längst als Ortshistoriker Hedelfingens einen Namen gemacht hat, Ausschnitte aus den zahlreichen Ausstellungen und Aktivitäten des Fördervereins zeigen. Getragen von vielfältigem ehrenamtlichen Engagament über nunmehr 30 Jahre hinweg und bis heute ganz im Sinne seines Gründungsvaters Adolf Binder († 2016), dessen großartige Idee es war, nicht bloß Erinnerungen an die Geschichte Hedelfingens zu erhalten, sondern damit auch das Kleinod gegenüber dem Bezirksrathaus. Ad multos annos, „Altes Haus“!

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