Diesel, Diesel, Diesel…

Endlich wurde beim Dieselgipfel eine Lösung gefunden. Die Koalition hat sich auf einen Dieselkompromiss geeinigt. Demnach sollen Dieselhalter die Wahl haben. Ob sie ihr altes Dieselfahrzeug nachrüsten lassen wollen. Oder es lieber gegen ein neues Dieselauto eintauschen. Dafür sollen sie dann eine Dieselumtauschprämie erhalten. Auf Kosten der Dieselhersteller. Wieviele Dieseleigner sich nun so oder so entscheiden, wird man sehen. Schließlich ist die Dieselnachrüstung nicht bloß eine finanzielle Aufgabe, sondern auch und vor allem eine technische. Alles ungeachtet der Frage, wie umweltverträglich es ist, Alt-Diesel im wahrsten Wortsinne zum alten Eisen zu tun. Und zugunsten neuer Dieselmodelle auszumustern. Die von den Dieselproduzenten aber erst einmal gebaut werden müssen. Es sei denn, sie stehen bereits irgendwo auf Dieselhalde. Dieseltechnologie hin oder her: Ein ganzes Auto zu verschrotten und ein ganzes Auto neu zu bauen, belastet die Ökobilanz ja wohl auch. Und ein Dieselverkauf nach Rumänien mag vielleicht der Luft am Neckartor gut tun, die Welt rettet das jedoch noch nicht. Stuttgarter werden sich nun fragen: Dürfen wir aufgrund des jetztigen Dieselkonzepts darauf hoffen, auch weiterhin in die und in der Stadt fahren zu dürfen? Oder müssen Besitzer von Diesel-Pkw mit Euronorm 5 oder weniger auch weiterhin Fahrverbote befürchten? Mitgezählt? 17 Wörter mit „Diesel“ in diesem Text – aber noch immer offene Dieselfragen. Jetzt sind’s 18.

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 10.10.2018

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