Flüchtlingsunterbringung Untere Hasenwedel: So wird das Containercamp

Stuttgart-Riedenberg … Auf der geschotterten und mit Betonfundamenten vorbereiteten Fläche neben dem Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) werden demnächst zwei Containeranlagen aufgebaut. Für ein Flüchtlingscamp, in dem bis zu 108 Personen wohnen können. Das Camp wird dem an der Jahnstraße in Scharnhausen ähneln. Die Stadt rechnet mit einem Erstbezug im Mai.

Das Camp entsteht im Grenzbereich von Riedenberg und Heumaden – unmittelbar zwischen GSG-Parkplatz, Wohngebiet und Spielplatz an der Wiesenäckerstraße, Sportanlage des TSV Heumaden und Fußweg bzw. Fahrradabstellplätzen des GSG. Im Südosten grenzt das Containerareal unmittelbar an die Finnenbahn des TSV Heumaden an.

Zwei große Container-Anlagen

Parallel zum Fußweg werden zwei große Containeranlagen aufgestellt. Plan: Stadt Stuttgart.

Die Flüchtlingsunterkunft wird aus zwei großen Containeranlagen bestehen, die parallel zum Fußweg aufgestellt werden. Die nördliche – vom Fußweg aus erste – Anlage beinhaltet 17 Wohn-, zwei Büro- und zwei Gemienschaftscontainer, die südliche – zweite – 19 Wohn- und zwei Lagercontainer. Beide Anlagen verfügen außerdem über je zwei Küchen-, je zwei Dusch- und WC-Container für Männer bzw. Frauen und je einen Container für vier Waschmaschinen und vier Wäschetrockner. Die Container werden bezugsfertig mit Heizung, Beleuchtung und Steckdosen geliefert. Ausgestattet werden sie mit Stockbetten, Tischen, Stühlen und Spinden. Durchschnittlich werden drei Personen in einem Container wohnen (36 Container à 3 Personen = 108 Personen Soll-Belegung). Es können auch mal zwei oder vier sein.

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Der Plan aus dem Hochbauamt zeigt die Aufteilung der Container. Plan: Stadt Stuttgart.

In jeder Containeranlage verläuft mittig ein überdachter Flur – 2,43 Meter breit – mit Fluchtweg nach außen. Die 36 Container haben Außenmaße von jeweils 6,06 auf 2,43 Meter. Es soll sich um Metallcontainer – ähnlich wie in Scharnhausen – handeln. Zwischen den beiden Anlagen befindet sich ein fünf Meter breiter, nicht überdachter Zwischenbereich im Freien. Eine Parkplatzzeile des GSG-Parkplatzes wird dem Containercamp zugeschlagen: Dort sollen Müllcontainer, Fahrräder und Kinderwagen abgestellt werden. Ob das Camp eingezäunt wird, war noch nicht zu erfahren.

Erstbezug für Mai geplant

Die Inbetriebnahme des Containercamps ist jetzt für Mai geplant. Noch in der Bezirksbeiratssitzung am 17. Februar war von April die Rede gewesen. Es habe „Lieferverzögerungen” gegeben, so die Auskunft aus dem Amt für Liegenschaften und Wohnen in der vorigen Woche.

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