Jahrhundertfrage

Kurz vor Redaktionsschluss wurden wir von einem Naturphänomen überrascht, das wir beinahe schon vergessen hatten: Regen. Doch das kaum noch für möglich gehaltene Nass von oben lenkt noch nicht wirklich ab von einer Frage, die in nahezu allen Gazetten und Sendungen – Achtung: Wortspiel – heiß diskutiert wird. Nämlich die, ob 2018 ein Jahrhundertsommer war, ist oder wird. Für Statistiker wahrscheinlich von Berufs wegen eine unvermeidbare Frage, ansonsten aber eher so wichtig wir der legendäre Sack Reis in China, dem das Wetter völlig egal ist, wenn er umfallen will. Interessanter sind da schon die Fragen, warum wir nach 2003 in Jahr 18 bereits den zweiten rekordverdächtigen Sommer des Jahrhunderts haben. Und damit Fragen nach unseren Essgewohnheiten, Urlaubszielen oder Mobilitätsbedürfnissen. Da mag sich ein jeder an die eigene Nase fassen, denn auf andere zu zeigen oder das Verhalten der Menschheit im Allgemeinen zu kritisieren, bringt nichts. Wir haben nun mal nur die Menschen, die die Erde im Moment bevölkern. Also uns. Und deshalb sind wir es, die die Frage zu beantworten haben, wie es weitergehen soll. Damit wir noch möglichst lange tolle Sommer erleben.

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 29.8.2018

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